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FAQ
Die Vergesellschaftung mit gewissen Welsen (z.B. Antennenwelse, Ancistrus sp., oder Ohrgitterharnischwelse, Otocinclus-Arten), wie sie oftmals empfohlen wird, stellt für den Kampffisch an sich im Normalfall zwar kein Problem dar, allerdings sind die Ansprüche der beiden Fischarten sehr verschieden. Diese Welse sind auf sauerstoffreiches Wasser angewiesen und schätzen Strömung, sowie benötigen sie pflanzliches Futter, ganz im Gegensatz zu Kampffischen, die am liebsten gar keine Strömung hätten, sowie pflanzliches Futter nicht vertragen. Den Kampffisch vom Fressen des Welsfutters abzuhalten ist entsprechend schwierig. Zudem ist die dauerhafte Haltung von Welsen in Nano-Aquarien nicht artgerecht, da sie einiges mehr an Platz benötigen.
Die Vergesellschaftung mit schwimmfreudigen Fischen ist darum nicht empfehlenswert, weil diese vom Betta entweder als Rivalen angesehen und attackiert werden (wie z.B. langflossige, farbige Guppies), oder aber die Flossen des Kampffisches anknabbern oder ihm durch ihre hektische Schwimmweise oder auch blosse Anwesenheit erheblichen Stress verursachen. Dies alles führt zu Dauerstress, dadurch erhöhter Krankheitsanfälligkeit, und entsprechend einer sehr verkürzten Lebenserwartung.
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