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Naturprodukte im Aquarium

Verschiedenste heimische und auch exotische Naturprodukte werden immer beliebter in der Aquaristik. Sie haben meist einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden der Tiere und die Qualität des Aquariumwassers oder dienen als Einrichtungsergänzung

Auf dieser Seite wollen wir dir zeigen, welche Naturprodukte du selber sammeln kannst und welchen Effekt sie in deinem Becken haben. 

Wohlbefinden

Sie steigen ungemein das Wohlbefinden der Fische.

Gestaltung 

Viele Naturprodukte können für eine naturnahme Aquariumeinrichtung verwendet werden.

Wasserqualität

Sie wirken sich positiv auf die Wasserqualität aus und unterstützen dadurch den Wasserhaushalt.

Laub im Aquarium

Nahezu alle "wilden" Kampffische (Hochzuchten ausgeschlossen) leben in kleinen Pfützen und Gewässern in Feldern und Wäldern. Daher liegt es nahe, dass Laub und abgestorbene Pflanzenteile sich im Wasser befinden. 

Dass die Blätter nun im Aquarium eine wichtige Rolle spielen, ist daher einleuchtend. Sie dienen nicht nur als Verstecke, sondern fördern auch durch ihre positiven Eigenschaften die Wasserqualität und somit das Wohlbefinden der Fische.

 

Laub gehört deshalb in so gut wie jedes Aquarium mit Kampffischen.  

Zuerst war das Seemandelbaumblatt

 

Die Entdeckung der positiven Eigenschaften von Catappa geht auf das Jahr 1870 zurück. Lange jedoch wurde dieses Wissen nicht genutzt, bis ca. im Jahre 2010 die grossen Züchter in Asien wieder anfingen, die Catappa-Blätter in ihren Zuchtanlagen zu benutzen. 

Hierzulande wurden die Blätter dadurch bekannt, da diese Züchter sie auch dem Transportwasser für die Export-Tiere verwendeten, um sensible Tiere zu stabilisieren. Schnell wurden auch hierzulande Züchter und Aquarienliebhaber von den positiven Eigenschaften der Blätter überzeugt. 

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Laubvielfalt in den Aquarien 

Das Seemandelbaumblatt ist wohl eines der bekanntesten Blätter in der Aquaristik, aber keineswegs eines der besten. Auch hierzulande können viele einheimische Blätter in der Aquaristik verwendet werden. Diese können wir selber sammeln und müssen nicht exotische Blätter um den halben Globus versenden lassen. 

Eine der wohl besten einheimischen Blättersorten ist die Rotbuche (Fagus sylvatica). Die Pflanzenstoffe in den braunen Herbstblättern kräftigen die Haut und führen zur Stärkung des Immunsystems. So kann auch die Widerstandsfähigkeit hoch-empfindlicher Fische gegen Krankheitserreger um ein Vielfaches gestärkt werden. 

Es ist deshalb wichtig, eine grosse Vielfalt an Laub im Aquarium einzusetzen. Walnusslaub (Juglans regia) wirkt gut gegen krankmachende Bakterien. Eichenlaub (Quercus robur) enthält nützliche Gerbsäuren, welche sich pilzhemmend auswirken. Birkenblätter (Betula) können bei Geschwüren verwendet werden. 

Meist sollte Herbstlaub verwendet werden, da grünes Laub eine Vielzahl an Wirkstoffen (u. a. Zucker) enthält, welche im Aquarium nicht förderlich sind. Es macht ja auch Sinn, wenn man sich überlegt, wann die Blätter in der Natur ins Wasser fallen. 

Jedoch nicht immer ist grünes Laub schädlich. Grün getrocknetes Laub der Walnuss wird von vielen Fischen als Futter angesehen (bei Kampffischen nicht förderlich), Birke, frisch geerntet z. B., hat eine grössere medizinische Wirkung als Herbstlaub. Aus den Blättern kann ein Tee gebrüht werden und nach dem Abkühlen im Aquarium verwendet werden.

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Abschliessen sollte aber jedem klar sein, das Laub, egal welcher Art, kein Wundermittel gegen alle Krankheiten sein kann. Vielmehr kann es dazu beitragen, dass gewisse Krankheiten und Probleme verringert oder gar nicht erst auftreten. 

Es kann also nur von Vorteil sein, wenn Laub im Aquarium verwendet wird. Dein Kampffisch wird es dir danken, denn so entsteht auch ein noch natürlicheres Habitat für deinen Liebling. 

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